Ruby on Rails from Sources

Der Server, der diese Seite und den Blog hostet, ist ein Debian GNU/Linux (Etch). Mit Etch ist Debian zwar nicht mehr ganz so zurückhaltend was die Aktualität der Pakete betrifft, aber ich bin halt ein Freund der Methode from Scratch und compiliere ganz schnell mal selbst ein Paket. Weniger aus dem Grund, dass ich es anpassen kann, eher weil mein Verständnis darüber wächst (insbesondere bei Problemen!).

Fangen wir an mit Ruby on Rails.

  1. Ruby stable (1.8.6-p110) von ruby-lang.org
    Es gibt zwar schon die 1.9, diese wird aber ausdrücklich als Entwicklerversion bezeichnet (und das bedeutet eben nicht für die Menschen, die mit Ruby entwickeln).
    Mein Debian-Server hat schon eine Reihe der dev-Bibliotheken, also läuft das Linux-Standardprozedere einwandfrei durch (siehe README), die Installation wanderte nach /usr/local in die entsprechenden Verzeichnisse.
    Zum Testen: ruby -v
  2. RubyGems (1.0.1)
    Download von RubyForge entpacken, ruby setup.rb und das wars schon
  3. Rails (2.0.2)
    Jetzt müssen wir nicht mehr downloaden, hier reicht gem install rails —include-dependencies. Und wir haben das wichtigste zusammen.
  4. Testapplikation
    Im Verzeichnis /tmp ein einfaches rails blog, dann im enstandenen blog-Verzeichnis ruby script/server und der WEBrick-Server startet und lauscht am Port 3000. Ein https://michael-alt.info:3000 – Aufruf im Browser begrüßt mich mit dem bekannten Welcome aboard
  5. Datenbankschnittstellen
    Ruby hat bis dato natürlich noch keine Schnittstellen zu Datenbanken. Für die Testapplikation reicht hier ein gem install sqlite3-ruby, um später (nach Anpassung der config/database.yml) an MySQL zu binden gem install mysql.

Als Demonstration werd ich später hier auf der Seite einen Link zu einer Rails-Applikation haben (möglicherweise einfach meinen Blog mit RoR). Der komplette Sourcecode wird dann über SVN bzw. ein WebSVN abrufbar und einsehbar sein.

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