Apache proxying

Nachdem ich im letzten Beitrag die Rails-Anwendung aufgesetzt habe, geht es nun daran, die “hässliche” Url mit der Portnummer 3000 los zu werden. Natürlich könnten wir jetzt versuchen, den Apache FCGI “sprechen” zu lassen. Ich entscheide mich aber lieber für eine Proxying-Lösung, mit dem Hintergrund den Blog on Rails sowie in Zukunft weitere (insbesondere FCGI-) Anwendungen vom lighttpd servieren zu lassen. Zwei Bemerkungen noch bevor es aber an die Installation des Lighty geht: zum einen verschieben wir das Anwendungsverzeichnis an einen passenderen Ort bzw. erstellen es neu (Vorschlag: ein Verzeichnis parallel zum htdocs-Verzeichnis; ich selbst gehe noch einen Schritt weiter und erstelle an dieser Position ein rails-Verzeichnis, in dass ich die zukünftigen Rails-Anwendungen packe) und des weiteren ersetzen wir erst mal unseren WEBrick durch den schnelleren Mongrel: gem install mongrel und wie gehabt starten mit ruby script/server im Rails-Anwendungsverzeichnis.

Nun zur Proxy-Konfiguration:

  1. Apache-Module
    Wir benötigen zwei Module: proxy und proxy_http, die wir einfach beide mit a2enmod proxy_http einschalten. Die Debian conf-Dateien sind in Ordnung; es sollte mindestens ProxyRequests Off eingestellt sein, das aber auch Standard ist.
  2. Konfiguration
    Die Apache-Direktiven, die wir anpassen müssen, sind der Proxy-Tag und ProxyPass-Direktiven wie dort im Beispiel zu sehen. Die Cookie-Geschichte können wir erst mal vernachlässigen, wichtig ist natürlich aber das Ziel des ProxyPass: unsere URL http://servername.com:3000/ . Nicht vergessen an der Stelle: Einen Directory-Tag erstellen, der den Zugriff erlaubt. Alle Direktiven wandern entweder in die globale Server-Konfiguration oder in einen VirtualHost.

Apache neu starten/laden und ab geht es unter Blog on Rails

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *